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LRS & Fremdsprachen

Gibt es Kinder, die nur in den Fremdsprachen eine

Leserechtschreibstörung haben?


Es ist durchaus möglich, dass eine Legasthenie erst im Zuge des Fremdsprachenunterrichts erkannt wird, da manche Kinder die Grundschulanforderungen in Deutsch durch viel Auswendiglernen (Stichwort „geübte Diktate“) trotz LRS bewältigen können.


Neuen wissenschaftlichen Studien zufolge gibt es allerdings keine eigenständige „Fremdsprachenlegasthenie“. Dennoch muss ein Legasthenietherapeut die Kinder in einer Fremdsprache ganz anders fördern als in der Muttersprache.

 

Die wichtigsten Unterschiede sind:

  • Wortbedeutung, Aussprache und Schreibweise müssen gleichzeitig gelernt werden;
  • der Wortschatz ist anfangs stark eingeschränkt;
  • es müssen ganz neue Laute geübt werden.
  • im Englischen (und Französischen) sind die Schreibregeln sehr kompliziert –
    und völlig anders als im Deutschen.
  • Die Kinder übertragen Strukturen aus der Muttersprache fälschlich in die Fremdsprache.
    Das gilt besonders bei der Wortstellung.

 

 

Unsere Schwerpunkte liegen deshalb auf:

 

 

  • einer Individualisierung des Vokabellernprogramms (in Zusammenarbeit mit Elternhaus und Schule); einem Aussprachetraining;
  • der Systematisierung der Erstgrammatik (in Abgrenzung zu den entsprechenden
    Strukturen des Deutschen);
  • den wichtigsten Regeln der Laut – Buchstabenzuordnung.

 

Allgemeine Informationen zum Thema Legasthenie finden Sie u.a. auf der Internetseite

des Bundesverbandes Legasthenie und Dyskalkulie (BVL).